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Dienstag, 23. Juni 2015

First Impressions of Trójmiasto

I am so so sorry, I haven't been very loyal to you and let you wait so long for a next post. But let me explain the reason: as you know I am always on the way, because of work, because of travelling or because I just visit friends. This is the first point why I haven`t write to you earlier. The other reason is a further training of online marketing what I am doing apart from my usual work. This all together lead to a travel-enthusiastic-me who would love to tell more stories but don`t has time for it.But I will try to change, I promise!

This is me at the molo of Sopot.
Me at the Molo of Sopot, my favorite spot


The purpose of my blog is to encourage you to just spend some nice days somewhere else and to help you find the best places, flights or hotels. Currently I am working on a move from Blogger to WordPress. This is another reason why I haven`t posted new stories. Hopefully you can forgive me.

Trójmiasto - the nicest polish spot for summer vacation


Now I would like to tell some words about my last travel destination which was Trójmiasto/Tricity, Poland. The one or the other who follows me through Instagram or Twitter saw already some nice pictures from this beautiful region. Trójmiasto is more an economic region than a city, because with Trójmiasto are meant Gdansk, Sopot and Gdynia. These cities are close to each other. You should explore all three, because each has its own vibe and beauty.

It is my second time that I visited Tricity. First time I did my ERASMUS semester there and lived in Sopot which is located at the Baltic sea. This city is known for holidays, relaxation and as health resort. In some next posts I will give you tips what to see in Sopot, Gdynia and Gdansk. For today I would like to introduce the citiesand  how they look during summer.

Gdansk

Gdansk is probably the best known city of all three, especially because it has a long German history. In World War 2 the Germans came over Westerplatte to Gdansk and fought back the brave polish army. Today Gdansk is known for trade, amber and shipyards. In the old town you find stands where people sell amber. I really enjoy walking up the na dluga street (long street) which connects the two big gates in Gdansk. At the river you see the amazing port crane which links to history of Hanse trade. If you go up the European Solidarity Centre, you can enjoy a breathtaking view over the shipyards.

Old port crane of Gdansk

The long street of Gdansk


Shipyards in Gdansk


Sopot

My loveliest city of Tricity is Sopot. It is full of people being in holiday-mood. The beach is near, you find nice restaurants, bars, it is clean and you can choose between a lot of clubs for party. I enjoyed it during my ERASMUS and I enjoyed it as person to take a break and relax. The symbol of Sopot is the Molo, the longest wooden pier in Europe (650m). Another symbol for Sopot is the crooked house. Every tourist stops, wonders and takes a picture. It is funny to watch. Sopot became a "bathing beach" already in 1823.

Molo of Sopot during sunset

This is the square in front of the molo


Gdynia

For me Gdynia is the harbor city of Trójmiasto. It was always a strategical port for many armies whether Polish, German or Russian.You might remember that the famous ship "Wilhelm Gustloff" was stationed in Gdynia and started the last trip from this harbor before being bombed. 9000 people died by the way. No more words to add...
Today you still see bigger trade ships off or onload their freight. At the harbor you also find many sculptures like the one with a harbor porpoise. It is a symbol to let them live, as just some individuals live in the baltic sea anymore. I support the Whale and Dolphin Conservation and from my point of view it is a good sign to stop people or economy to eventually kill these cute little whales of the Baltic sea by just taking their space or food.

This is the harbor porpoise sculpture
Save the harbor porpoises!

A sculpure on the sea in Gdynia


I hope I was able to share some first impressions for you of the region Trójmiasto. In a next post you can read about some specific tips what to do in Sopot, Gdansk and Gdynia.

So far, enjoy maybe some other posts of my blog and stay tuned. There are some amazing things going on - secrets, but soon I will tell you more about it.

Hugs,
Anna

Dienstag, 28. April 2015

Fünf Minuten Warnemünde

Vor kurzem bin ich in Rostock gewesen für eine Weiterbildung. Diese ging über das ganze Wochenende, sodass nur abends Zeit war die Gegend ein wenig zu erkunden. Ich bekam den Tipp zum Strand zu fahren, nach Warnemünde und das habe ich dann auch gemacht. Ist ja nicht weit weg vom Citycenter. Wer mir auf Instagram folgt, dürfte auch schon eins der Fotos gesehen haben. :)

Hafen von Warnemünde


Man kann direkt am Strand bzw. am Alten Strom parken. An den Ufern reihen sich Restaurants und Boutiquen auf beiden Seiten. An Andenkenshops und Fischbuden kann man ebenfalls vorbeispazieren oder auch einmal stoppen und verweilen. Es war kühl an dem Wochenende, aber die Plätze vor den Restaurants waren alle belegt. Die Menschen genossen einfach noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
Der Strand war gegen Abend recht leer. Weit aufs Meer konnte man schauen, der Sand war goldfarben und feine Wolken haben den Himmel überzogen. Sie leuchteten farbig, da die Sonne begann unterzugehen. Es war also eine ganz schön romantische Szene.

Strand und Leuchtturm von Warnemünde

Ich mag die Strände an der Ostsee. Ich kann gar nicht genau erklären warum. Zumindestens der Sand ist feiner, die Strände länger und das Wasser ist immer da.

Warnemünde ist ein sehr schönes Ziel für ein verlängertes Wochenende mit der ganzen Familie oder man bucht einfach mit dem/der PartnerIn in eins der Wellness Hotels ein. Warnemünde bietet für jeden etwas. Ich war nur kurz dort, aber das kann ich euch versichern!

Düne Warnemünder Strand
Die wunderschönen Dünen der Ostsee, wie ich sie liebe!


Möchtet ihr mehr Infos zu Warnemünde? Dann schreibt es mir in die Kommentare. Im Juni werde ich noch einmal in Rostock sein und gerne noch einmal an den Strand fahren, um eure Fragen beantworten zu können.

Am Donnerstag werde ich mich erst einmal auf den Weg nach Graz machen, ein Bericht wird folgen. Ich freue mich schon sehr auf Österreich, denn bisher bin ich dort noch nicht gewesen. Ich werde mir auch noch einen Tag Wien gönnen. Über Instagram und Twitter werde ich euch gerne auf dem Laufenden halten.

Eure Weltenbummlerin - immer unterwegs

Donnerstag, 9. April 2015

Gastbeitrag: Sieben Dinge, die man auf Gran Canaria tun sollte

Ich freue mich, dass ich euch heute wieder einmal einen Gastbeitrag vorstellen kann. Trajan Tosev kennt man bereits als Social Media Manager und Blogger über Social Media Marketing. Seine Tipps zu den verschiedenen Networks sind Goldwert. Neben dem bloggen liebt er auch das reisen und war gerne bereit meinen Lesern auch ein paar Tipps zu diesem Thema mitzugeben. Zusammen mit seinem guten Freund Christoph Schulte-Bunert ging es nach Gran Canaria. Aber wer denkt, hier erzählt jemand von einem ganz normalen Pauschalurlaub, der irrt sich. Viel Spaß mit sieben Dingen, die man auf Gran Canaria tun sollte.

Spätestens wenn man von der Avenida Touroperador Neckermann in die Avenida Touroperador Tui abbiegt, wird klar, dass Gran Canaria eine Hochburg des Pauschaltourismus ist. Orte wie Maspalomas und Playa del Inglés sind alleine für den Tourismus entstanden und bestehen hauptsächlich aus Hotels und Geschäften, bzw. Restaurants, die für den Bedarf der dort absteigenden Klientel maßgeschneidert ist. Betonburgen, Schnitzel-Pommes-Pils, Sandalen mit Socken und viele weitere Geschmacklosigkeiten regen zur Abreise an. Doch hat Gran Canaria neben herrlichem Wetter auch mehr zu bieten? Hier sind sieben Dinge, die wir nach zehn Tagen „Testurlaub“ empfehlen. 

Trajan Tosev vor einem der vielen Einkaufszentren ©Trajan Tosev & Christoph Schulte-Bunert





1. Das Yumbo Center meiden?

Die in die Jahre gekommenen „Einkaufszentren“ in Maspalomas und Playa des Inglés bieten Einkaufsfreuden der Ramschklasse und mutieren in den Abendstunden zu Epizentren der unterirdischen Unterhaltung. Doch wer hier nicht war, kennt „Playa“ nicht. Seit Jahrzehnten trifft man sich hier in den Cafés, Restaurants und Bars. Das Ambiente in den über mehrere Ebenen angelegten Freiluft-Einkaufszentren ist ungewöhnlich: Massenrestaurants, daneben Oma-Cafés mit Häkeldeckchen, schwule Sexshops, Lederbars, Transenshows, Lebensmittel- und Kleidungsgeschäfte sind bunt gemischt. Das Interieur nahezu aller Einrichtungen hier ist gemütlich heruntergekommen. Doch dieses Unterhaltungsangebot wird von vielen Urlaubern geschätzt, die treu jedes Jahr wiederkehren. Der Besuch in einem der Zentren gehört daher zum Pflichtprogramm, um überhaupt mitreden zu können. Unser Fazit: Warum nicht auch einmal in die Geisterbahn?

2. Das Hinterland entdecken (Puerto Mogan, Tejeda)

Das Busnetz auf Gran Canaria ist zwar gut ausgebaut, ein Mietwagen bietet aber die Freiheit, den Betonburgen zu entfliehen, wann immer man Lust hat. Als eine der besten Autovermietungen auf der Insel gilt die Firma „Cicar“, für die online reserviert werden sollte. Startet man aus Maspalomas oder Playa del Inglés gen Norden, sind die Touristenzentren schnell verschwunden. Wer es wagt, durch die Berge über oft steile Passstraßen bis San Bartolomé de Tirajana (auch Tunte genannt) oder gar Tejeda vorzudringen, dem bieten sich atemberaubende Blicke über krasse Felsformationen und die tiefen Schluchten der Insel. Auf Gran Canaria herrschen verschiedene Klimazonen. Seid nicht überrascht, wenn es in den Bergen um Tejeda, wie im Norden generell, deutlich feuchter und kühler ist als im trockenen und warmen Süden der Insel. Dafür herrscht im Norden oft eine üppige, fast subtropische Vegetation. In den meisten Reiseführern findet man Auto-Rundreisen über die Insel, für die mindestens ein ganzer Tag eingeplant werden sollte.

Eine malerische Landschaft ©Trajan Tosev & Christoph Schulte-Bunert


Wer nicht in die Berge und auch nicht ganz so weit fahren möchte, findet in Puerto de Mogan ein lohnendes Ziel. Das Hafenstädtchen hat zwar auch das ein oder andere Touristenhotel, bietet aber einen Kontrast zu den Bausünden der Betonhochburgen im Süden der Insel. Anders als diese ist Puerto de Mogan aus einem Fischerort gewachsen. Malerisch sind die Häuser im Kolonialstil rund um einen bezaubernden Hafen. Der sehr saubere und einladende Stadtstrand in einer Bucht lässt keine Wünsche offen. Im glasklaren Wasser des Hafens ankern schicke Yachten und Fischerboote. Außerdem sind auch die Restaurants hier viel interessanter als in Maspalomas & Co. Frischen Fisch isst man hier. Unsere Wahl fällt auf das „Casito Mediterraneo" - Tapas, Meeresfrüchte und auch köstliche geschorte Fleischgerichte kanarischer Art direkt am Hafenbecken.

Optional noch dazu: Wer Lust auf mehr bekommt und weiterfährt, könnte noch einen Abstecher in den kleinen Ort Mogan machen. Von dort aus starten einige der berühmten Wanderwege „camino reales", auf denen sich die umgebenden Berge erkunden lassen. In Mogan lohnt es sich, in der „Art Bodega“ Halt zu machen. Ursula Goebel, die freundliche Herrin des Hauses, serviert dort in ausgefallenem Ambiente mediterrane Gerichte und köstliche selbstgemachte Kuchen. Ursulas Tiramisù ist eine Reise wert!

3. Zum Sonnenuntergang in die Dünen 

Hier kommt echtes Urlaubsfeeling auf! Die Füße im Sand, die Wellen des Atlantiks branden an den endlosen Strand von Maspalomas und die Sonne versinkt mit ganz großem Spektakel im Meer. Das beeindruckende Farbenspiel, das die Dünen in leuchtendes orange-rot taucht, ist eine der schönsten Fotokulissen der Insel. Wer dazu einen kalten Drink möchte und keine Lust auf die schäbigen Spelunken hat, die Richtung Faro (der Leuchtturm von Maspalomas) warten, bringt Getränke einfach selber mit. Dann lässt sich der Sonnenuntergang bei einem Sundowner in den Dünen oder am Strand genießen. In den stilvollen Bars zu Beginn der Uferpromenade nach Meloneras, gleich hinter dem Faro, lässt sich der Abend unter freiem Himmel hervorragend fortsetzen.

Romantische Sonnenuntergänge auf Gran Canaria ©Trajan Tosev & Christoph Schulte-Bunert

 

4. Rum aus Arucas probieren

Der kleine Ort Arucas im Norden Gran Canarias bringt ein über die Kanaren hinaus bekanntes Produkt hervor: den Ron Arehucas. Die sehenswerte Rumfabrik, die schon im 19. Jahrhundert gegründet wurde, produziert Rum in verschiedenen Qualitäten. Vom süßen "Ron miel", der in den Restaurants der Insel oft zusammen mit der Rechnung gereicht wird, bis zum ausgezeichneten und viele
Jahre gereiften "Ron Anejo" ist alles zu haben und zu probieren. Den Rum bekommt man zwar auch in den Bars der Insel, aber die Rumfabrik selbst ist sehenswert. Auch wenn der kanarische Rum mittlerweile im gut sortierten Onlinehandel bei uns zu haben ist, gibt es sicher schlechtere Ideen, als sich eine gute Flasche kanarischen Rum zur Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

5. Die Hauptstadt Las Palmas besuchen

 Die mit etwa 380.000 Einwohnern größte Stadt der Insel liefert ein Kontrastprogramm. Neben der abwechslungsreichen Altstadt mit Gebäuden im Jugendstil, dem Modernismo und im Kolonialstil lockt die Inselperle mit einer Shoppingmeile, der kleinen, aber feinen Markthalle und vielen verschiedenen, charmanten Plätzen mit Bars, Cafés und Restaurants. Ein herrlicher Stadtstrand und das Hafenviertel mit eleganterem, maritimem Flair runden das Angebot ab und sind wie geschaffen, um den Ausflug in die Stadt ausklingen zu lassen. Da der Flughafen der Insel nicht unmittelbar an die Stadt angrenzt, kommen viele Touristen gar nicht erst hierher, so dass die Chance, hier das "echte" kanarische Lebensgefühl kennenzulernen, gar nicht so gering ist. Eine Alternative zu den seelenlosen Betonsünden im Süden der Insel bietet sich hier in jedem Fall. Da Las Palmas auf der Nordhälfte Gran Canarias liegt, ist damit zu rechnen, dass der Himmel über der Stadt häufig bewölkt und es insgesamt deutlich kühler sein kann, als im trockenen Süden der Insel. Für einen Stadtbummel ist das nur recht. 

6. Das kanarische Museum besuchen 

Wer den Weg nach Las Palmas und dort in die Altstadt gefunden hat, steht in einer Seitenstraße des historischen Stadtviertels Vegueta unweit der grimmigen Kathedrale vor einer Reihe ehrwürdiger, uralter Häuser aus der Kolonialzeit. Einer dieser Paläste beherbergt das bedeutende Museo Canario, das Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde und das heute die wohl bedeutendste Sammlung altkanarischer Objekte besitzt. In den beeindruckenden Räumen ist das Leben der Urbevölkerung der Kanaren anschaulich dargestellt. Faszinierend sind die tausende von Jahren alten Fundstücke aus den historischen Siedlungen und Kultstätten, die über die Insel verstreut zu finden sind. Schaurige Kabinette voller menschlicher Schädel und Skelette, geborgen aus den Totenstätten der Ureinwohner, und Rekonstruktionen historischer Gräber zeigen die Bestattungskultur der Kanarios und machen das Museum zu einem Ort der letzten Ruhe für eine untergegangene Kultur. 

Eine denkwürdige Ansammlung von Schädeln aus vergangen Zeiten ©Trajan Tosev & Christoph Schulte-Bunert

 

7. Gran Canaria auf Wanderwegen erkunden

Zugegeben, es ist nicht jedermanns Geschmack, auf einer warmen Sonneninsel in die Wanderschuhe zu steigen. Auf Gran Canaria lohnt sich aber ein Aufstieg in die Berge oder der Rundweg durch einige Täler sehr. Schwere Wanderstiefel sind dafür oft nicht einmal notwendig. Auf nicht überlaufenen, meist gut ausgeschilderten Wegen erschließt sich eine beeindruckende Insel. Steile, serpentinengewundene Steinpfade, Bergpässe, Schluchten mit bizarren Felsformationen, aber auch sattgrüne Täler, Mandelhainen, seltene Lorbeerwälder und dicht mit Palmen bewachsene Oasen - Gran Canaria hat alles! Die Ausgangspunkte sind bequem zu erreichen. Lasst einfach einmal das Auto stehen und lauft los! Viele der üblichen Reiseführer beschreiben die schönsten Wanderstrecken zur Genüge. Vorzüglich ist jedoch in jeder Hinsicht das Reise-Handbuch Gran Canaria von Dr. Dieter Schulze. 

Vielen Dank Trajan für diese erheiternden Tipps. Schön, dass ich dich nun auch zu meinen Weltenbummler Freunden zählen kann. Wie immer wird mein Fernweh nach einem Reisebericht nicht gerade kleiner. Wer noch Fragen zu Trajans Gran Canaria Urlaub hat, der kann sehr gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir würden uns beide sehr darüber freuen.

Viel Spaß bei euren Abenteuern wünschen Trajan und eure Weltenbummlerin.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Wenn Träume wahr werden...



Gerne führe ich mir diese Tage immer wieder vor Augen. Die Stunden auf See, Delphine und Wale in Freiheit - ein Traum wird wahr.

Beim ersten Mal in Dana Point, California, dauerte es nicht lange bis eine Delphinschule auftauchte. Es waren Common Dolphins (die deutsche Bezeichnung ist "gemeiner Delphin"). Ich denke, dass es ca. 100 Delphine waren. Sie folgten dem Boot, surften auf den Wellen oder sprangen immer wieder aus dem Wasser. Es war wirklich eine Show. Gerade an der Längstseite des Bootes sprangen sie immer wieder aus dem Wasser, als würden sie uns auch beobachten. Solch clevere Tiere in der Freiheit zu erleben und wie neugierig sie sind ist faszinierend.















Kurz vor der Rückfahrt in den Hafen bekam der Kapitän die Meldung, dass eine Grauwalkuh  mit ihrem Baby gesichtet wurde. Wir fuhren mit dem Boot sofort dorthin, leider auch direkt auf die beiden zu, sodass sie auswichen. Ich fand das sehr unprofessionell, normalerweise müssen die Maschinen bei einer bestimmten Weite ausgeschaltet werden, wegen dem Lärm und dem Stress, dem die Tiere ausgesetzt sind. Dann war auch schon die Zeit vorbei und wir mussten zurück. Am Schluss war ich wirklich ein wenig traurig, die Wale nicht genossen zu haben. Ich war so gerne auf See!



Aber es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich hatte Glück und konnte in Long Beach noch einmal mit einer Freundin eine längere Whale Watching Tour machen.

Die Küste war noch in Sicht., als SIE auftauchte. Ein riesiger großer Blauwal. Wir hielten Abstand, aber irgendwann sah man ein ganz tiefes Luftholen und sie entschied sich für eine längere Zeit abzutauchen, was bis zu einer Stunde sein kann. Als letzten Gruß zeigte sie uns ihre Schwanzflosse.



Die Tour war wirklich toll organisiert vom Aquarium in Long Beach. Studenten waren für Fragen mit an Bord und der Kapitän war einfach cool. Er sagte "Sie", obwohl er nicht wusste ob es überhaupt eine "Sie" ist. Er meinte einfach nur "Klingt doch netter". Ich fand es witzig.
Später trafen wir noch auf einen zweiten Blauwal, "Sie" war scheuer und hielt sehr großen Abstand, aber auf der Rückfahrt konnten wir sie dennoch lange beobachten und den Wasserausstoß beim ausatmen sehr weit sehen.
Dieser Tag war einfach rundherum perfekt!


Wenn ihr noch mehr über meine Zeit in Los Angeles lesen möchtet, dann folgt dem Link.
Ansonsten, freue ich mich, wenn ihr meinen Blog wieder besucht.

Eure Anna

Sonntag, 22. Juni 2014

Beautiful Poland - Gdansk, Sopot, Gdynia


I came to Poland as ERASMUS student because I had to study a semester abroad. Actually I haven´t known much about this country and I haven´t been there before. So for me it was another big adventure after my stay in Los Angeles or the little trip to Romania. It was winter semester and maybe you can imagine how cold it was. But in the beginning in September and October we had a nice warm autumn. So I will start posting about Poland with Tricity which contains Gdansk, Sopot and Gdynia.

I lived in Sopot which is located at the Baltic Sea. I loved it so much to be there to walk over the pier (Molo), listen to the waves and enjoy the sun. The Molo of Sopot is the longest wooden one in Europe. (Correct me if it is even the world)























Gdansk is another part of Tricity and not far away from Sopot, you just take a train and you can go to the Old Town. As I already said in the post about Sibiu the old towns in the east of Europe are totally beautiful. What you should also now about polish cities is the amount of churches they have. In Poland live more Catholics than Protestants. In the Catholic confession it is usual that churches look magnificent with golden ornamentation on the walls and that they have pictures and sculptures in churches. I love being in those churches. The biggest one in Gdansk has a big tower which you can go upstairs to see Gdansk from above. If it is not cloudy you also have a wonderful view over the city to the sea.


Neptun fountain














The third part of Tricity is Gdynia. To be honest, I´ve just been to Gdynia Orlowo where the cliffs are. I haven´t really been to the city. But the cliffs were just amazing. I experienced a nice warm autumn day there with a big group of my Erasmus friends. The sun was shining and the leaves where coloured. I don´t want to say anything more, just refer to the pictures.


Cliffs of Orlowo















People say about Tricity: "You live in Gdynia, you work ín Gdansk and you party in Sopot."
Yes, it es true. Come to Sopot to enjoy some wild nights in clubs or enjoy the nice lounges near to the sea.

I hope I was able to show you my love of Tricity which was my home for nearly half a year. I wish to be there again in summer, because Sopot is the number one summer resort of polish people for domestic vacations.

Hope you come back.

Love,
Anna

Montag, 31. März 2014

Sonne, Strand, Meer und Überraschungen

Wie die meisten wissen, zieht es mich ja immer irgendwie immer an das Meer... Ich habe in Emden studiert und wohnte nicht weit der Nordsee entfernt, dann ging ich für 4 Monate nach LA an die Pazifikküste, danach machte ich mein Auslandsemester als Erasmus Student in Gdansk, das an der Ostsee liegt. Schon als Kind war ich gerne am Meer, auch wenn damals nicht mehr als ein Nordseeurlaub drin war. Für mich gehört es dazu meinen Sommerurlaub möglichst am Meer zu verbringen, die Sonne zu genießen und so oft wie möglich im Wasser zu planschen.

Seitdem wir nun Frühlingstemperaturen haben, draußen sitzen können und ein leckeres Eis genießen, sehne ich mich danach am Strand zu liegen. In letzter Zeit denke ich dabei wieder sehr oft an meine Zeit in LA.
Einen bestimmten Tag am Strand mit meiner Freundin Nina werde ich wohl niemals vergessen...
Es muss im April gewesen sein, der Tag war schön und die Sonne schien schon ganz kräftig. Wir dachten also, es wäre der perfekte Tag um in Malibu am Strand zu liegen. Uns wurde Zuma Beach empfohlen. Je näher wir aber diesem Strandabschnitt kamen, desto diesiger wurde es. Ein komischer Dunst hing über der Küste.
Später erfuhr ich, dass es sich um "June Gloom" handelte. Das ist ein Dunst, der vom Ozean aus kommt und die Sonne verdeckt, was leider nicht vor Sonnenbrand schützt. Meist tritt er eigentlich im Juni auf.
Da saßen wir also nun in Shorts und Pullover an DEM Strand, den man aus Baywatch oder Beverly Hills 90210 kennt. Wir sahen den Surfern ein wenig zu, aber die Wellen waren nicht mehr sehr hoch, da es schon gen Mittag ging. Bis auf einen vorbeischwimmenden Seelöwen passierte dann auch nicht mehr viel Spaßiges und wir beschließen zurück zu fahren, weil es kalt wurde.


Je weiter wir Richtig LA kamen desto besser wurde das Wetter, bis der Dunst ganz weg war. Wir waren noch immer in Malibu und beschlossen einfach an der Straße zu parken. Die ganzen Autos mussten ja von Strandbesuchern sein...
Ein öffentlicher Strand war es nicht, wir gelangten zu einer Lücke zwischen den Häusern, die direkt am Wasser standen. Dort hatten sich schon einige Familien und Cliquen zusammengefunden. Die Sonne schien, der Himmel war blau, es war etwas kühl, aber sonst war es herrlich!


Plötzlich schrie meine Freundin ganz aufgebracht auf und deutete auf das Wasser. Nicht weit von ein paar Paddlern waren doch tatsächlich Wale. Aus der Ferne konnte ich vielleicht zwei erkennen, später erfuhren wir, dass die Paddler 12 Wale gesehen haben, ich war so neidisch! Aber er sollte noch besser kommen...
Ein Päarchen, das dort direkt am Strand wohnte verriet uns, dass sie bestimmt 10 mal am Tage Delfine vorbeischwimmen sehen. Aber dass wir und die anderen Leute Wale gesehen haben, das wollten sie uns nicht so recht glauben.
Vielleicht 10 min später hatten wir ein weiteres Highlight, eine Delfinmama (Großer Tümmler) schwamm mit ihrem Kalb sehr dicht am Strand vorbei. Mädchen im Wasser waren ca. 12 m von ihnen entfernt. Mein Traum wurde wahr. Aufgebracht verfolgten wir die zwei Delfine vom Strand aus ein paar Meter um gute Fotos zu schießen. Aber länger wollten wir unsere Wertsachen dann auch nicht alleine lassen. :D Wir haben wirklich großes Glück gehabt, was in diesen Monaten noch weitergehen sollte, aber dies ist eine andere Geschichte ;)