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Sonntag, 8. März 2015

Backpacker versus Flashpacker

Viele Reisende oder Reiseblogger wissen sich selbst ganz genau zu beschreiben: entweder sie sind Flashpacker oder sie sind Backpacker. Heute will ich dir sagen, warum es eigentlich total egal, als was du dich selbst oder mich bezeichnet. Am Ende kommt es doch darauf an wie groß dein Reisebudget ist und ob es deinen Wünschen entspricht.

Backpacker vs Flashpacker, was ist eigentlich der Unterschied?


Backpacking hat ja jeder schon einmal gehört. Man ist mit dem Rucksack unterwegs und weiß nicht unbedingt vorher wann man wo übernachtet oder wo man die nächste Dusche bekommt. Das ist einem Backpacker auch meistens ziemlich egal, es geht um die Freiheit und das unterwegs-sein. Oftmals heißt es Backpacker lernen das Land und die Kultur viel besser kennen, als Pauschaltouristen oder Touris, die wesentlich mehr Komfort wollen. Aber kann man das so allgemein überhaupt sagen? Viele Backpacker widerum wollen mit dem Klischee des Dauerfeilschens aufräumen und differenzieren sich klar vom Bild des Billigreisenden. Wer mehr darüber lesen möchte, der sei dieser Beitrag hier ans Herz gelegt.

©pixabay.com_Simon
Die Bezeichnung des Flashpackers ist noch relativ neu. Flashpacker sollen eine ganz neue Generation von Backpackern sein und zwar eine solche, die keine Lust auf das low-budget-reisen hat. Zwar ist der ein oder andere immer noch mit dem Rucksack unterwegs, jedoch gönnt man sich auch einmal ein Doppelzimmer statt eines Betts in einem Mehrbettzimmer oder ein wenig mehr Beinfreiheit im Flugzeug. Oftmals sind Flashpacker ein wenig älter, 25 - 40 Jahre, haben sich durch ihren Job ein schönes Sümmchen zusammengespart und sind digital sehr gut aufgestellt. Heißt das Tablet ist neben dem Smartphone und der Spiegelreflexkamera auch auf jeden Fall dabei und es wird regelmäíg mit den Daheimgeliebenden gesprochen. So oder so ähnlich wird der Flashpacker im Travelbook beschrieben. Man gönnt sich einfach ein wenig mehr Luxus.

Was bin ich denn nun?


Ich schrieb zu Beginn dieses Beitrags, dass ich dir sage warum es ganz egal ist, als was du dich bezeichnest. Genauso ist es auch. Ich lasse mich nicht in eine Schublade stecken, denn so pauschal kann man es ja doch nicht sagen!

Als ich ein wenig hier und dort über Backpacker und Flashpacker las, wurde mir klar, dass beides nicht zu mir passt. Das lässt sich auch ganz einfach begründen.
  • Ich bin noch nie mit einem backpack verreist.
  • Wenn ich das Geld für eine Pauschalreise habe, dann buche ich auch eine.
  • Ich schlafe nur mit meinen Begleitern in einem Zimmer.
  • Komfort beim Flug, gerade innerhalb Europas, ist mir relativ egal.
  • Meine Hostelzeit ist grundsätzlich vorbei.
  • Frühstück inklusive ist ein MUSS.
  • Ich brauche saubere sanitäre Anlagen, ob Sammel-oder Einzeldusche ist mir egal.
  • Ich bin noch nie alleine gereist.

Ein typisches italienisches Frühstück.

Du siehst, weder die Definition des einen noch des anderen passt,

Ich möchte noch kurz hinzufügen, dass ich ein gebranntes Kind bin, was Rückenschmerzen angeht. Deshalb reise ich mit Koffer und schließe diesen lieber einmal mehr ein, als ihn durch die Gegend zu ziehen oder einen Rucksack zu tragen. Pauschalreisen müssen selbst für eine Weltenbummlerin, die gerne Land und Leute kennenlernt, sein. Da ich grundsätzlich nicht alleine reise, schlafe ich mit meinen Freunden in einem Zimmer. Ich habe nichts gegen Fremde, überhaupt nicht, aber den bisschen Luxus gönne ich mir einfach. Mein Flug nach LA und zurück in der Econmy Class hat mir überhaupt nichts ausgemacht, denn ich bin klein. Mit dem richtigen Outfit halte ich es also in der "Holzklasse" aus.

Als Studentin im Hostel zu übernachten ist überhaupt kein Problem gewesen, aber nun arbeite ich und schaue einfach nach günstigen Hotelzimmern, die Früstück inklusive haben. Schön ist dabei ein eigenes Bad. Denn man möchte sich selbst auch einfach einmal etwas Gutes tun, nach all den Entbehrungen im Studium.

Du siehst, ich bin weder Backpacker, noch Flashpacker. Es ist mir auch völlig egal. Ich habe gelernt, nicht mehr auszugeben, als ich habe. Da ich ein sehr organistier Mensch bin, habe ich mein ungefähres Budget und buche mir daraufhin Flug, Zimmer und überlege mir ganz genau, was ich sehen oder erleben möchte. 

Ich denke, ich bin einfach eine Reisende, die es ab und zu braucht aus ihrem Alltag auszubrechen und neue Orte, Menschen oder gar Länder zu sehen. Wenn ich dann zurückkomme und gesagt wird, "ach die Weltenbummlerin ist auch einmal wieder zu Hause", dann weiß ich, dass ich ein tolles Leben habe!

River tour from Manavgat to the Mediterranean Sea

Mein Tipp für dich


Ganz egal, ob du dich nun als Flashpacker oder Backpacker bezeichnest, du hast ein Budget und das möchtest du in eine Reise investieren. Mit ein wenig mehr Planung und genauen Recherchen wirst du dieses mit deinen Wünschen matchen können. Du reist um des reisen-willens und nicht um dich als Flashpacker oder Backpacker zu bezeichnen. Geh und schaue dir die Welt an, mach dir ein Bild, ob du nun super viel Geld hast oder nicht. Sei einfach offen und renne nicht den besten Bildern hinterher. Mach auch einfach einmal einen Stopp und genieße den Moment. 

In meinen nächsten Beiträgen zeige ich dir einmal, wie ich eine Reise plane.

Was ist deine Meinung über die Bezeichnungen Flashpacker und Backpacker? Ist es dir wichtig das eine oder das andere zu sein? Ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren,